In der Sitzung des Ausschusses für Justiz und Verbraucherschutz am 5.12.2025 war der Vorstand des BDR Hamburg auf der Zuhörerbank, vertreten durch die Beisitzerinnen Carola Meyer und Kirsten Alander. Der BDR wollte Präsenz zeigen denn unter Punkt 4 der Tagesordnung war ein Antrag der CDU, der die Rechtspfleger Hamburgs angeht:
„Qualität und Attraktivität der Rechtspflegerausbildung in Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein erhalten – Umstrukturierungspläne der Umwandlung der Norddeutschen Hochschule für Rechtspflege Hildesheim in eine Justizakademie sofort beenden“
Herr Seelmaecker / CDU begründete seinen Antrag, Frau Gallina nahm Stellung. Sie erwähnte einen übergreifenden Austausch zwischen allen Bundesländern, Hamburg wolle „bei der FH bleiben“. Die ursprüngliche Idee der Änderung der Rechtsform sei kleinteilig auch mit Hilfe der Arbeitsgruppen, die sich mit Lehre und Verwaltung der FH beschäftigen, überarbeitet worden und nun nicht mehr brisant.
Auf Nachfrage von Herrn Seelmaecker teilte Frau Gallina mit, es würden am 1.10.2026 10 Rechtspflegeranwärter beginnen. Hierfür gab es 239 Bewerbungen.
Auf Nachfrage berichtete eine Mitarbeiterin Frau Gallinas ausführlich über die einzelnen Arbeitsgruppen mit ihren insgesamt ca. 130 Fragestellungen.
BDR-Vertreter der betroffenen Bundesländer haben an den Arbeitsgruppen teilgenommen. Für Hamburg war Sören Georg Sauer nach Hildesheim zu der dortigen Arbeitsgruppe gereist.
Frau Timmann /SPD betonte, dass der Senat sich bewusst sei, bei der Nachwuchsgewinnung in der Justiz, speziell auch den Rechtspflegern, vor großen Herausforderungen zu stehen.
Der Antrag wurde einstimmig für erledigt erklärt.
Carola Meyer und Kirsten Alander nutzten diesen Sitzungstermin auch, um sich anschließend sowohl mit Herrn Seelmaecker (CDU), als auch mit Frau Timmann (SPD) über die Belange der Hamburger Rechtspflegerschaft auszutauschen.
Hamburg, den 16.12.2025
Carola Meyer
Kirsten Alander